#69: Leben - aber wie?

Und so sitzt man hier, Weihnachten ist vorbei, Silvester steht kurz vor der Tür. Und auch die Zwischenprüfung ist bald da. Und ich kann nichts, nur um das mal jedem Menschen, den es interessiert oder eben auch nicht interessiert zu erzählen.

Tja, die Frage der Fragen bleibt bestehen. Wie lebt man richtig? Jeder behinderte Mensch sagt einem, man sollte so leben, als sei es dein letzter Tag. Würde ich so sowieso nie unterstützen, weil ich mich momentan eh nie so fühlen könnte, als wenn ich heute den letzten Tag da gewesen wäre.
Also? Was bleibt mir am Ende eines jeden Tages zu sagen? Nichts. Da bleibt immer nur die Frage, ob es richtig ist, was ich tue und wie ich es tue.

Denn zu oft stand ich in der letzten Zeit davor, meine Arbeit hinzuschmeißen und einen auf Chilli-Milli zu machen. Mal abgesehen davon, dass meine Eltern mich umbringen würden, hätte ich auch nach spätestens 2 Tagen kein Geld mehr um leben zu können, weil ich sämtliche Internetstores aufgekauft hätte - zumindest einen Teil davon.

Also, verschieben wir diesen Gedanken. Und weiter geht's mit der Frage, ob man immer so lebt, wie man wirklich leben will. Tja, am Ende ist's sowieso egal. Entweder du machst was aus deinem beschissenen Leben oder du lässt es eben. Nicht einen auf "Leben als wär's der letzte Tag". Faaaaaaalsch. Sich mit den Dingen zufrieden geben, die man hat? Faaaaaaaaaalsch. Niemals geb' ich mich mit diesem Bruchbuden-Charme meiner jetzigen Behausung zufrieden geben. Frei nach dem Motto: Es gibt immer was zutun.

 

Ich sollte aufhören zu philosophieren. Niemals würde ich meine Arbeit aufgeben. Denn manchmal sind die Menschen dort das einzige was mir die Kraft gibt, das wirklich weiter durchzuziehen.

Und in nächster Zeit werde ich diese Wohnung nicht verlassen. Weil's das ist, was wir uns gerade so leisten können.

Ach ja, Weihnachten. H. wollte uuuunbedingt bei seinem Dad feiern mit der Hoffnung auf 100 Euro. Letztlich hatte er dort ein Gespräch über drei Stunden, in dem ihm sechsmal dasselbe erzählt würde und ging mit 20 Euro und zwei Äpfeln aus dem Haus. Vergleich: Meine Ellies haben ihm 50 Euro gegeben. Nur nochmal gesagt, um das irgendwo festzuhalten. Merkt man mal wieder, wie wichtig man den Anderen ist. Aber: Es geht ja um den Sinn des Schenkens. Oh mein Gott.

 

Das Herzensmaedchen.

 

P.S. Wie man jetzt richtig lebt? Mach's dir selbst und genieß' es, bis du zu alt dafür bist. ;D

28.12.11 00:06
 
Letzte Einträge: #73: Reunion - ich brauche einen Neustart., #74: Verschwende keinen Gedanken an deine Vergangenheit..., #75: Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft., #76: Mord auf Raten.


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